Gegen die Natur ist kein Kraut gewachsen…

…wie dieses Foto deutlich beweist.

Ende September 2017

Sie, die Natur, ist die letzte Bastion des Widerstandes gegen die schlampige Baudurchführung einer Vonovia, indem sie schamvoll ein grünes Kleid über seit mindestens einem halben Jahr nicht entfernten Müll einer Fensterbaufirma ausbreitet. Sie erobert den durch den Dax-Konzern okkupierten öffentlichen Raum zurück – und als Steilshooper kann ich sie nur inständig bitten, mit ihrem wohltätigen Werk fortzufahren.

Allerdings beschleicht mich immer wieder die bange Frage, ob selbst eine Macht wie die Natur nicht hilflos sein könnte gegen einen Konzern mit einem Börsenwert von rund 15 Milliarden Euro. Braucht sie nicht vielleicht etwas Hilfe in ihrem durch und durch gerechten Kampf gegen die Bochumer Finsterlinge? In wenigen Tagen beginnt die kalte Jahreszeit, wo selbst die Natur anfängt, ein wenig zu schwächeln.

Selbstverständlich arbeiten auch Krähen und Ratten den Winter durch, um die Müllberge der Vonovia zu minimieren, aber was schaffen so kleine Tierchen schon?

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Problemlösungen in Versailles…

…und in Steilshoop

Wie die Redaktion von „forum-steilshoop“ kürzlich erfahren hat, möchte so manches Mitglied des Finanzkreises nur positive Nachrichten aus dem Stadtteil verbreitet wissen. Der Autor dieses Textes ist natürlich schuldbewusst in sich gegangen und möchte in einem Akt der tätigen Reue eine Initiative von Bürgerinnen und Bürgern aus dem Quartier vorstellen, welche sich nahezu heroisch für ein besseres und vor allem besser riechendes Steilshoop aufopfert. Dass dabei auf die Rezepte des 17. Jahrhunderts zurückgegriffen werden, erfüllt jeden Menschen mit einem historischen Bewusstsein mit großer Freude.

Kaum einer der jährlich drei Millionen Besucher des prächtigen Barockschlosses von Versailles wird ahnen, dass er auf dem Boden einer einstmals hygienischen Katastrophe steht. Man wird lange suchen müssen, um dort einen Raum zu finden, welcher im 17. Jahrhundert als das „heimliche Gemach“ bezeichnet wurde. Allerdings funktionierten die Stoffwechselprozesse zu Zeiten des Sonnenkönigs nach den gleichen Prinzipien wie bei uns modernen Menschen auch. Was oben herein kam, musste unten wieder heraus. Weiterlesen

Tiere und Kinder brauchen unsere Aufmerksamkeit

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Da gibt es seit Jahren einen Platz wo einem das Herz aufgeht, wenn man zufällig hereinschneit und das Tierhaus der Alraune betritt. Gleich neben dem Schulaltbau der Schule am See (Alter Eingang Gropiusring 43) und an das neue Campus Gelände angrenzend.

Die Kinder sind begeistert über dem was sich da alles so tummelt, zwitschert und riecht, wie man es so gar nicht mehr gewohnt ist, in unserer städtischen Alltagswelt. In liebevoll eingerichteten Volieren, Terrarien, tiergerechten Innen- und Außengehegen. Einige im Winterschlaf, nicht zugänglich wie die zu Berühmtheit gelangte Bartagame, die ihren Pulsschlag reduzieren kann, wie man es gerne selber könnte um durch die kalte Jahreszeit zu kommen. Weiterlesen

Fehlender Baum der Erkenntnis

UPDATE 19.Oktober: Neue Bäume für Steilshoop: Anwohner entscheiden – das Hamburger Wochenblatt hat berichtet

apfel-nuss-und-pflaumenbaum_im_hochhausraum

Apfel- Nuss- und Pflaumenbaum im Hochhausraum

Wenn Sie kein Brot haben, sollen Sie doch Kuchen essen.“

(Original franz.: “S’ils n’ont pas de pain, qu’ils mangent de la brioche.”)

Dieser fälschlicherweise Marie Antoinette zugeschriebene Ausspruch bezieht sich auf die Hungerunruhen des späten 18. Jahrhunderts zur Hochzeit des feudal-absolutistischen französischen Ständestaates. Und jetzt? Alle satt in der leistungsorientierten Demokratie? Oder muß man noch immer „sein Brot im Schweiße seines Angesichts“ erarbeiten oder im Angesicht des Agenturberaters Erleichterung über die Harz-4-Bewilligung empfinden?

Ach, würde das Brot oder besser gleich noch der Kuchen an Bäumen wachsen! Und siehe da, es gibt ihn, den Kuchenbaum! Weiterlesen

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