Kirschblütenfest 2019

Steilshooper Kirschblütenfest 2019. Ganze Alleen erstrahlen zur Zeit in duftigen rosaroten Blütenträumen. Zum Fest wurden Kirschblütengedichte vorgetragen und japanischer Kirschblütentee gereicht. Passanten reagierten überrascht und erheitert über das ungewohnte Treiben am Kirschblütenwegesrand. Mancher Wanderer nahm die Erquickung gerne an.

Steilshooper Kirschblütenfest

Liebe Freunde der Kirschblüte,

es zeichnet sich ab, daß in diesen Tagen die Steilshooper Kirsche erblühen wird. In der Regel war es erst im Mai soweit. Daher hat das Festkomitee spontan beschlossen, daß unser traditionelles Kirschblütenfest am Ostermontag stattfinden soll. Das Wetter wird hervorragend werden!

Zieht Euren schönen Kirschblütenanzug an, packt eine Teeschale und ein kleines tragbares Stühlchen ein und kommt vorbei. (Eine Anzahl Teeschalen und Höckerchen haben wir auch dabei). Wir freuen uns über Kirschblütengedichte und Kirschblütenhaikus. Auch ein Kirschblütenbild kann nicht schaden.

Sagt bitte den lieben Menschen aus Eurer Bekanntschaft Bescheid.

Gereicht wird Kirschblütentee.

Beste Grüße vom Festkomitee

Eröffnung des Stadtteiljubiläums und Vorstellung des Jubiläumsprogramms

Am 14. Juli 1969 wurde der Grundstein zu Neu-Steilshoop gelegt. Die Großwohnsiedlung darf also in diesem Jahr ihren fünfzigsten Geburtstag feiern. Seit Anfang 2018 gibt es einen Ausschuss zur Vorbereitung des Jubiläums, der die Aktivitäten bündelt und koordiniert, bestehend aus Vertreterinnen und Vertreter der Einrichtungen und Gruppen im Stadtteilsowie aus ehrenamtlich Aktiven. Nahezu 40 Veranstaltungen, verteilt auf das gesamte Jahr 2019, sind dabei zusammengekommen: Musik, Tanz, Theater, Literatur, bildende Kunst, Geschichte, Feste, aber auch Stadtteilführungen und Gespräche zur Gegenwart und Zukunft des Stadtteils werden das Steilshooper Jahr 2019 prägen.
Die Vielzahl der Veranstaltungen macht es notwendig, den Steilshooperinnen und Steilshoopern sowie ihren Gästen eine Orientierung an die Hand zu geben, um sich in dem reichen Angebot zurecht zu finden.
Entstanden ist ein 92seitiges Jubiläumsprogramm, das nicht nur über die einzelnen Veranstaltungen informiert, sondern mit der Vorstellung der gestaltenden Institutionen, Vereinen und Initiativen auch einen Einblick in das reiche soziale Leben des Quartiers gibt.
Abgerundet wird das Programm durch Beiträge, welche die 50jährige Quartiergeschichte beleuchten und sich auch kritisch vor allem mit der jüngeren Entwicklung der Großwohnsiedlung auseinandersetzen.
Der besondere Dank des Jubiläumsauschusses gilt dem ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Herrn Dr. Peter Tschentscher, Frau Senatorin Dorothee Stapelfeldt und Herrn Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff, welche Grußworte zu unserer Jubiläumsbroschüre verfasst haben.

Spielwohnung I, Fritz-Flinte-Ring 1982

Die Gestalter des Jubiläums freuen sich, ihre Broschüre am Ort der Grundsteinlegung für die Großwohnsiedlung vorstellen zu können: Im Innenhof des Rings 3 (Fritz-Flinte-Ring). Unter dem Motto „Steilshoop blüht auf“ wollen die Kinder der Spielwohnung III ein Pflanzfest veranstalten, und der Jubiläumsausschuss wird bei einem kleinen Imbiss seine Programmschrift 50 Jahre Steilshoop vorstellen. Dazu möchten wir Sie ganz herzlich einladen.

TEE am SEE??? Oh ja!!!

Tee am Bramfelder See an einem wunderbar warmen Frühherbst-Sonntag.

Alles wurde aus dem tollen blauen Planwagen gezaubert: Sitzgelegenheiten, schöne Teeschalten, Teekannen mit frisch aufgebrühtem schwarzen Tee; ausgezeichnete, zum Thema passende Bilder wurden aufgehängt und erfreuten Menschen schon beim Herankommen.

Mit zum Tee eingeladenen Spaziergängern wurde geplaudert: über den Stadtteil, aber insbesondere über den zu befürchtenden Abriss der Schule am Borchertring. Dieser Aussage folgte in der Regel großes Erstaunen: „Abriss?? Wieso? Warum? Schule und Turnhalle sind doch in Ordnung. Fällt dort alles zusammen und wir wissen es nicht?“

Unsere Erklärung, dass eine Schule, die bautechnisch gesehen in Ordnung ist, aber laut städtischer Planung hoher Wohnbebauung weichen soll, empörte so machen Spaziergänger. Wir stellten diesen dann unser Projekt vor: ein neu gegründeter Verein zum Erhalt und der Nachnutzung der Schule am Borchertring, kurz VENS, macht sich dafür stark, die vorhandenen Räumlichkeiten einer neuen Nutzung zuzuführen: Räume für Kunst, für Ausstellungen, für Musik, für Theaterprojekte, für Sport, für Veranstaltungen. Es entstünde eine Begegnungsstätte für Steilshooper, die durch vielseitige Nutzung, dem an solchen Projekten armen Stadtteil nur gut tun kann und dringend notwendig ist. Denn was es nur gibt, sind massenhaft Betreuungsstätten, Betüddelungsbevormundung; davon gibt es sogar zu viel und schluckt nur unsinnig das Geld der Steuerzahler. Und vielleicht klappt es ja auch mit einem kleinen Café am See …

Und die Klassenräume können ziemlich problemlos mit wenig finanziellem Aufwand in günstige Mietwohnungen gewandelt werden: für Studenten, für Azubis, für ältere Menschen, für Familien. An eine separate Küche für spontane Kochkünste der Bewohner ist gedacht, an Freiflächen fürs Gärtnern, ob Blumen, Pflanzen oder Küchenkräuter – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Die Spaziergänger waren von den unterbreiteten Zielen des Vereins angetan, wollten mehr Information (die sie auch bekommen) und ein großer Teil sagte ihre Unterstützung zu.

Es war viel Aufwand, jedoch mit Spaß und Freude veranstaltet und das Resümee des Tages: es hat sich gelohnt: für die Bewohner, für eine gute gemeinsame Zukunft im Norden Steilshoops.

Von bi

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