Problemlösungen in Versailles…

…und in Steilshoop

Wie die Redaktion von „forum-steilshoop“ kürzlich erfahren hat, möchte so manches Mitglied des Finanzkreises nur positive Nachrichten aus dem Stadtteil verbreitet wissen. Der Autor dieses Textes ist natürlich schuldbewusst in sich gegangen und möchte in einem Akt der tätigen Reue eine Initiative von Bürgerinnen und Bürgern aus dem Quartier vorstellen, welche sich nahezu heroisch für ein besseres und vor allem besser riechendes Steilshoop aufopfert. Dass dabei auf die Rezepte des 17. Jahrhunderts zurückgegriffen werden, erfüllt jeden Menschen mit einem historischen Bewusstsein mit großer Freude.

Kaum einer der jährlich drei Millionen Besucher des prächtigen Barockschlosses von Versailles wird ahnen, dass er auf dem Boden einer einstmals hygienischen Katastrophe steht. Man wird lange suchen müssen, um dort einen Raum zu finden, welcher im 17. Jahrhundert als das „heimliche Gemach“ bezeichnet wurde. Allerdings funktionierten die Stoffwechselprozesse zu Zeiten des Sonnenkönigs nach den gleichen Prinzipien wie bei uns modernen Menschen auch. Was oben herein kam, musste unten wieder heraus. Weiterlesen

Unser Bestes ist der Norden

Einladung Spaziergang

Rahmenplanung Nord – hört sich an wie ein ziemlich trockenes Thema: Wird es auch mit Sicherheit sein, wenn uns irgendwann einmal die Pläne der Behörde präsentiert werden und wir nach einem Schnelldurchgang das alles ganz toll finden sollen.

Wir denken aber, dass Planung auch Spaß machen kann, zum Beispiel im Rahmen eines Spazierganges über das zu beplanende Gelände. Nachdem die Koordinierungskonferenz Steilshoop erste Ideen vorgelegt hat, halten wir es jetzt an der Zeit, uns einen Eindruck vor Ort zu verschaffen.

Wir möchten Euch deshalb ganz herzlich unter dem Motte „Unser Bestes ist der Norden“ zu einer Erkundung des Geländes einladen. Ausgangs- und Treffpunkt soll die Schule am See (Borchertring 38) sein. Anschließend besteht noch die Möglichkeit im JETZT, bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen die gewonnenen Eindrücke zu diskutieren und weitere Ideen zu entwickeln.

Bei uns in Kalabrien

Bei uns in KalabrienEine neapolitanische Ansicht aus dem Jahre 2011, als die Camora die Stadt am Vesuv wieder einmal im Müll ersticken ließ? Mitnichten: Die Aufnahme wurde am Morgen des 8. August 2016 am Gropiusring 68 in Steilshoop gemacht. Allerdings hätte das Bild auch schon am 4. August entstanden sein können. So lange nämlich liegt der Müllhaufen dort schon. Allerdings hat er wie jeder andere Berg auch mittlerweile unter der natürlichen Erosion gelitten. Seine Sedimente haben sich in den davor liegenden Ebenen ausgebreitet, Ratten und Krähen haben an ihm genagt. Weiterlesen

Wem gehört die Straße?

PollerEigentlich einfach zu beantworten: Natürlich der Öffentlichkeit und damit deren Treuhänder, dem Staat. Damit ist eigentlich auch die Frage nach der Verantwortung für die Sicherheit und Instandhaltung beantwortet.

Das dachte sich auch meine Nachbarin, als sie den Wegewart des Bezirks Wandsbek bat, eine üble Radfahrerfalle am Edwin-Scharff-Ring zu entfernen. Als nach einigen Tagen keine Reaktion kam, wandte sie sich an den Bezirksamtsleiter. Herr Ritzenhoff leitete ihr Schreiben an Herrn Baumgarten, welcher den schönen Titel „Leiter Fachamt Management des öffentlichen Raumes“ führt, weiter, und dieser schrieb auch einen sehr netten und freundlichen Brief an meine Nachbarin zurück. Weiterlesen

Abenteuer Schachfeld

Unfall am SchachfeldOh Schreck!

Pfingstsonntag 2015 ca. 18:15 Uhr. Aus Richtung Gründgensstraße kommend schrammt ein Skoda über die Randbegrünung, hebt leicht ab und kommt auf einem der Schachtische zu stehen. Nur wenige Minuten vorher wurde der Schachtisch noch bespielt — reines Glück, dass da nicht noch mehr passierte…

Empfehlung: zwei oder drei Findlinge oder drei Poller dort platzieren, um eine Gefährdung an dieser Stelle zu vermeiden (der Unfallfahrer wohnt im Gropiusring).  Weiterlesen

Freiluftgalerie Mittelachse

Den Begriff der „StadtschreiberIn“ kennen die meisten. Darunter versteht man Literatur-Preisträger, die das Stadtschreiberamt versehen. Mittlerweile gibt es „Turmschreiber“, „Schloßschreiber“ und sogar „Seeschreiber“. In der Regel sind mit deren Berufung, für ein Jahr zumeist, ein Stipendium und eine kostenfreie Wohnung für den Künstler verbunden.

Steilshoop „beherbergt“ nun eine Modifikation dieser lokalen Kunstbetrachtungsweise. In Steilshoop lebt eine „Stadtteilmalerin“ oder wäre Quartiersmalerin der bessere Begriff? Weiterlesen

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