Ex oriente lux

Aus dem Osten kommt das Licht… der Orientierung

Endlich! Sie ist da. Die Orientierung im Vorstadtdschungel Steilshoops. Vor über 10 Jahren – also noch in der Zeit des Papierstadtplans – wurde sie von den Bewohnern heftig ersehnt und nach Problemdiskussion den Stadtentwicklern in Auftrag gegeben. Die Durchführung obliegt dem Housing improvement district (HIT), die Ausführung erfolgt durch Otto Wulff, der Entwurf stammt von der Firma Topotek, die Gesamtkosten belaufen sich auf 149.985,36 Euro (aus: Verlängerung der Hauptförderphase für das RISE-Fördergebiet Steilshoop 2018-2021 ENTWURF Zeit-Maßnahme-Kosten-Plan (ZMKP), Stand 4. Dezember 2017; Anlage 2; Seite 4.) Dafür sollen Orientierungspunkte, -tafeln und -schilder angebracht werden.

Was war der Missstand? Durch den Versatz der Ringe und die unklare Zuordnung der Hausnummern, die zuweilen nach numerischer Folgerichtigkeit plötzlich abbrachen und weit sprangen, um an anderer Stelle unvorhergesehenerweise munter wieder aufzutauchen, kam es dazu, dass Besucher sich verliefen, schlimmer noch Ärzte und Einsatzwagen zwar in der richtigen Straße standen, aber die gesuchte Hausnummer nicht finden konnten. Das plötzliche Abbrechen der Hausnummern und der irritierende Wechsel der Straßennamen in der Mittelachse, wurde “das Orientierungsproblem” genannt. Zusätzlich erschwerend kam hinzu, dass manchmal Hauseingänge an der Straße und manchmal im Inneren der Ringe liegen. Kaum einer, der diesen Wirrwarr damals verstand – heute allerdings für niemanden mit Handy oder Navi mehr ein Problem. Und siehe da! Letzte Woche kam es an: unser seit 10 Jahren ersehntes Leitsystem, das dem ortsunkundigen Wanderer Orientierung bringen soll. FOST-Test macht einen ersten Faktencheck.

Folge 1: Wo bin ich?

Das Runde…

…ist das Eckige

2 Kommentare

  • bi

    Und wenn ich da nun so auf die Darstellung schaue frage ich mich: wo ist denn nun der Borchertring 79? Und der Edwin-Scharff-Ring 6? Viel Geld für nichts? Und so einiges aus dem Stadtteil ist schon gar nicht mit aufgeführt worden …

    • Uwe

      So viel Geld für nichts! Das Geld wäre bei Projekte für Kinder, Jugendliche und Rentner besser aufgehoben! Hilf überhaupt nicht bei der suche z.b. Nach Hausnummer!

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