Tiere und Kinder brauchen unsere Aufmerksamkeit

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Da gibt es seit Jahren einen Platz wo einem das Herz aufgeht, wenn man zufällig hereinschneit und das Tierhaus der Alraune betritt. Gleich neben dem Schulaltbau der Schule am See (Alter Eingang Gropiusring 43) und an das neue Campus Gelände angrenzend.

Die Kinder sind begeistert über dem was sich da alles so tummelt, zwitschert und riecht, wie man es so gar nicht mehr gewohnt ist, in unserer städtischen Alltagswelt. In liebevoll eingerichteten Volieren, Terrarien, tiergerechten Innen- und Außengehegen. Einige im Winterschlaf, nicht zugänglich wie die zu Berühmtheit gelangte Bartagame, die ihren Pulsschlag reduzieren kann, wie man es gerne selber könnte um durch die kalte Jahreszeit zu kommen. Weiterlesen

Winterliche Worte – Das Konzert zur Finissage

Ein Bühnenprogramm von und mit Sascha Koratkewitsch

“Winterliche Worte” ist eine Mischung aus Gedichten und Liedern mit sanfter Gitarrenbegleitung. Keineswegs traurig, dunkel oder böse. Es sind Geschichten, die im Laufe der letzten 8 Jahre entstanden sind. Sie erzählen von Begegnungen, Erlebnissen und Erinnerungen. Die Gedichte die zu hören sein werden, sind zugleich Teile eines Hörbuches mit dem Titel „Gedichte aus dem Nichts“ welches 2017 erscheint. Der Liedermacher und Erzähler Sascha Koratkewitsch schildert darin in seiner zurückhaltenden Art und Weise z.B. seine Schreibzeit oder einen zunächst alltäglich erscheinenden Spaziergang im November.

Zu den Gedichten kommen dann auch seine Lieder, die sich unter anderem mit der Bedeutung eines Wortes für einen schreibenden Menschen beschäftigen. Alles in einem erwartet den Zuhörer ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Liedern und Geschichten aus dem Leben.

 

Wohin geht die Reise? Teil 2

beitrag-headerUnser Quartier gilt als Kleinod am Wasser. Gelegen inmitten vielgestaltiger Natur zwischen idyllischem See, Schrebergärten und mäanderndem Wasserlauf. Weitläufige gepflegte Promenaden machen Einheimischen und Besuchern das Leben zum Kuraufenthalt. Alter Baumbestand sorgt für leises Rauschen, gute Luft und Vogelsang. Von St. Eileshoop ist hier die Rede. Ein Stadtteil, der sich kurzerhand umbenannte, als die Bewohner erkannten, welches Potential sie besaßen und selbst behalten wollten. Die Vorstadt am Wasser, eingebettet zwischen dem Lauf der Seebek, dem Bramfelder See und den Teichlandschaften des Ohlsdorfer Parkfriedhofs haben schon manchen Geist zum maritimen Räsonieren inspiriert. So hat zum Beispiel der Architekt Friedrich Osmers bei einem Freiraumspaziergang 2009 freimütig berichtet, dass er als Neu-Hamburger den maritimen Eindrücken fasziniert erlegen war und die Hafenimpression der Landungsbrücken kurzerhand auf das landseitig gelegene Steilshoop übertrug. So erklären sich Flaggenmast, Wind- und Wasserspiel und Anker mitten platten Landes. Ein Quiddje, den das Flair der See verlockte, ausgerüstet mit einer gewissen Wirkmächtigkeit, Phantasie und edler Einfalt allen lokalen Traditionen zum Trotz, hat die Ästhetik der Mittelachse bezogen auf die Aufgabe „Kunst am Bau“ freudig um maritime Assoziationen herum entwickelt.

Vor einiger Zeit nun hat sich eine Schar Künstler und Künstlerinnen zusammengefunden – von hier und anderswo-, um die die maritime Assoziationskette in ihren Werken aufzunehmen und daraus ein feines Gebilde zu weben. Siehe Teil 1 Weiterlesen