Koko: Bewohner wollen mitentscheiden

Die Koordinierungskonferenz Steilshoop hat auf ihrer Sitzung am 18. Juli klar gestellt, dass sie bei der künftigen Gestaltung des Stadtteils mitreden möchte. (Hier das Sitzungsprotokoll als PDF)

Nachdem das aktuelle Stadtentwicklungskonzept letztmalig im Mai 2012 aktualisiert worden ist, möchte die Koko selbiges um die Planung für den Nordbereich erweitern. Sie hat deshalb beschlossen, ein Thesenpapier zu diesem Thema zu erstellen, das sie als „work in progress“ begreift und ständig erweitert werden soll. Sie hofft auf weitere rege Beteiligung der Steilshooperinnen und Steilshooper.

Martin Kersting, Egmond Tenten

HID: Ohnmacht, Rückzug und Wahlverzicht?

An der KanteEs bleiben einige Fragen, auch wenn die Mittelachse in Steilshoop für einige jetzt schöner ist als vorher.

Ist die Ohnmacht von uns BürgerInnen gegenüber den Entscheidungen von Politikern und Interessenvertretern, privater Besitzer und Investoren das einzige Reaktionsmuster?

Es gibt Public Private Partnerships (PPP) bei der Autobahn A1 bei Bremen, bei einem Gefängnis in Rostock, bei der Katharinen-Schule in der Hafencity Bauherr: Otto Wulff PPP. Zukünftig vielleicht bei der Sanierung der verkehrspolitischen Altlasten der Bundesrepublik, die weder in der bleiernen Zeit unter Helmut Kohl, noch unter Schröder/Fischer angegangen wurden. Allesamt sind PPP für Investoren und die öffentliche Hand ein Anreiz. Die Gründe sind im Einzelfall sehr komplex und von uns BürgernInnen kaum zu durchschauen. Sind PPP aber auch ein Segen für das Gemeinwohl und die öffentlichen Räume? Kommt ihr vielbeschworener Nutzen auch langfristig billiger daher? Oder zahlen auch wir am Ende mehr als versprochen? (s.a. U-Bahnbau in London, da ging das Betreiberkonsortium 2007 Pleite und der Staat mußte für alles weitere gerade stehen.) Weiterlesen

Koko im Juli: Rahmenplan Nord reloaded

Wir laden ganz herzlich zu der Sitzung der Koordinierungskonferenz Steilshoop für Montag, den 18. Juli, 19:00 Uhr in den Pausenraum der Schule am See (Borchertring 38) ein.

Wie im Februar abgesprochen, soll der Schwerpunkt der Sitzung noch einmal der Rahmenplanung Nord gelten. Das versprochene Thesenpapier kann vorgelegt werden und wir hoffen auf eine rege Auseinandersetzung.

Wir werden also den abermaligen Versuch unternehmen eine offene Diskussion anzuregen, die die Initiative “BewohnerRat Steilshoop” bei dem PPL-Workshop im September 2013 vergeblich einforderte.

Zu Beginn der Sitzung soll das Protokoll vom Juni genehmigt, sowie der TOP “Anfrage des AfD-Bürgerschaftsabgeordneten Dirk Nockemann zur Antifa 309” behandelt werden.

Martin Kersting, Egmond Tenten

Skulpturenparkplatz

Blick gen Ost Mist

Ephemere Skulptur am Wegesrand

Das Künstlerviertel Steilshoop ist innerhalb des Stadtteilreigens ein Planquartier mit großer kreativer und Zeithoheit garantierender Zukunft. In beschaulicher Sackgassenlage – eingebettet zwischen Schrebergärten, Friedhof und Bramfelder See – hat es dieser Stadtteil geschafft von großen baulichen Veränderungen verschont zu bleiben. Der letzte bedeutsame Innovationsschub geschah im Gründungsjahr vor mehr als 40 Jahren. Die geplante U-Bahn machte seit damals einen großen Bogen um den entschleunigten Stadtteil und auch die grellbunten Glitzerwelten des raschen Konsums blieben den Bewohnern erspart. So genießen sie bis heute den puristischen Luxus einer zeitsparenden Grundversorgung. Ein Discounter sorgt dafür, dass man stets nur zwischen zwei Produkten wählen muss: preisgünstig und „noch günstiger“. In Steilshoop werden Einkaufsträume für Konsumverweigerer wahr.  Ein bescheidener Wochenendeinkauf ist in 8 Minuten möglich. Weiterlesen